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 Die Entstehung des Archipels

Die Kanaren als Rest des versunkenen Kontinents Atlantis?

Verschiedene Theorien sind im Laufe der Jahrhunderte darüber aufgestellt und teilweise wieder verworfen worden:

Die Kanaren als Rest des versunkenen Kontinents Atlantis?
Diese Theorie ist weitgehend widerlegt. Ausgehend von der fast einstimmig akzeptierten Theorie, dass die Kontinente, wie wir sie heute kennen, ursprünglich ein einziges Gebilde formten, ist erkennbar, dass Afrika und Nordamerika vor Beginn der Kontinentalverschiebung perfekt zueinander passten, und somit war einfach kein Platz vorhanden für einen Kontinent von der Grösse Atlantis, wie ihn Platon und andere nach ihm beschrieben hatten.
Andererseits tauchen auf Grund der bis heute ununterbrochenen vulkanischen Aktivität im Ozean Inseln eher auf, als dass sie versinken.
Diese Tatsache nährt eine weitere ziemlich fantastische Theorie, wonach Atlantis zur Zeit am Auftauchen sei.
Dieser Spekulation liegt die Prophetie des amerikanischen Heilers Edgar Cayce (1877-1945) zu Grunde, wonach Atlantis etwa 1968 oder 1969 wieder auftauchen sollte.
Als dann 1969 tatsächlich im berühmten Bermudadreieck, an dem "Strasse von Binimi" genannten Ort, im fast 8000 Meter tiefen Sargassomeer eine versunkene, angeblich von Menschenhand geschaffene Strasse entdeckt wurde, brachte eine weitere "Atlantis"-Welle die Forscher um ihren Schlaf.


 

Die Kanaren als ursprünglicher Teil Nordafrikas?

Eine äusserst attraktive Theorie versteht den kanarischen Archipel als abgebrochenen Teil des afrikanischen Kontinents, genauer des Atlasgebirges.
Diese Vermutung würde zum Beispiel auch die Herkunft der Ureinwohner der Kanaren weitgehend erklären - aber eben nicht restlos, denn inzwischen ist bekannt, dass diese Ureinwohner aus mindestens drei verschiedenen Rassen zusammengesetzt und zu unterschiedlichen Zeiten auf die Inseln gekommen waren.
Ebenfalls gegen diese Theorie sprechen geologische Untersuchungen, die klar beweisen, dass die Vulkanablagerungen auf den Inseln eindeutig atlantischen Ursprungs sind und mit der geologischen Beschaffenheit des Atlasgebirges und des nördlichen afrikanischen Kontinents nichts gemeinsam haben.
Um auch hier ein bisschen Verwirrung zu stiften: In seinem berühmten Gemälde "Garten der Lüste" aus dem Jahr um ca. 1500 stellt Hieronymus Bosch zum ersten Mal den "Dracaena Draco" (Drachenbaum) dar, von dem Botaniker erst seit relativ kurzer Zeit wissen, dass er nicht ein makaronesischer Endemismus ist, sondern auch in Nordafrika vorkommt.
Eigenartigerweise sind auf diesem Gemälde auch Tiere wie Elefanten, Leoparden, Giraffen und Antilopen abgebildet, was zu Spekulationen Anlass gegeben hat, die Kanarischen Inseln seien eben doch ein Teil Afrikas gewesen.
Wie auch immer: es dürfte eher schwierig sein herauszufinden, wo nun genau Bosch sein Werk angesiedelt und woran er sich für seine phantastische Komposition inspiriert hat.


 

Über den geologischen Ursprung und das effektive Alter der kanarischen Inseln sind die Meinungen der Wissenschaftler noch immer ziemlich geteilt. Eine der akkreditierten Theorien legt ihr Alter auf 32 Mio. Jahre fest.
Im Atlantik verläuft die längste Bergkette der Erde in Richtung Südost/Nordwest, und beidseitig ist die Kette von extremen Tiefen gesäumt (das östliche Sargassomeer erreicht fast 8000 Meter Tiefe und der, an seinem Südende gelegene Puertorico-Graben gar mehr als 9200 Meter - tiefere Abründe gibt es nur noch in den sechs Gräben im Stillen Ozean).
Die Bergkette im Atlantik wird von ununterbrochener vulkanischer und seismischer Aktivität beherrscht: Land taucht auf und verschwindet wieder.
Aus dieser unterirdischen Tätigkeit sind die Kanaren entstanden, und zwar nach und nach, im Abstand von mehreren Millionen Jahren.
Nachgewiesen ist, dass die Inseln von Osten gegen Westen aufgetaucht sind, also zuerst entstanden Fuerteventura und Lanzarote.
Gewisse Theorien besagen, dass es sich ursprünglich um ein einziges Eiland gehandelt hat, dass sich im Laufe der Zeit, durch Vulkanausbrüche und darauffolgende, lange Erosionsperioden geteilt und die jetzige Beschaffenheit erlangt hat.
Es folgten Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und, als jüngste, weniger als eine Mio. alt, die Insel El Hierro.
Die Vulkantätigkeit auf den Inseln dauert bis heute an.
Der Kataklysmus auf El Hierro zum Beispiel, bei dem gut ein Drittel der Insel abbrach und tosend im Meer versank, liegt nicht länger als 50.000 Jahre zurück.
Die letzten, katastrophalen Vulkanausbrüche auf Lanzarote, denen die Insel ihre faszinierende, schwarze Lavalandschaft verdankt, geschahen im Jahr 1730.
Der letzte Ausbruch betraf die Insel La Palma, wo im Jahr 1971 die Erde Feuer spuckte und der jüngste spanische Vulkan geboren wurde.


 

Quelle: Report Tenerife